Kaffeemaschine mit Mahlwerk

frischer Kaffee auf Knopfdruck

Kaffeebohnen Sorten

Insgesamt kommt die Kaffeebohne in vierzig verschiedenen Sorten auf der Welt vor. Jedoch haben sich in den letzten Jahrzehnten zwei Sorten so stark durchgesetzt, dass praktisch alle Kaffeeröster auf diese zwei Sorten zurückgreifen. Dies hängt natürlich auch mit der Anbaufläche und damit mit der Verfügbarkeit zusammen. Verschiedenste Sorten eignen sich für die Kaffeemaschine mit Mahlwerk bestens.

Bild: gemahlene Kaffeebohnen

Die Sorte Arabica besitzt einen Weltmarktanteil von 60 %. Die Arabica besitzt relativ wenig Koffein und hat sich mit ihrem milden Aroma durchgesetzt. Die Arabica wird vorwiegend in Afrika und Mittel- sowie Südamerika angebaut.

Die Kaffeebohne Robusta mit 36 % Marktanteil ist wesentlich stärker als die Arabica. Der Vorteil der Robusta im Anbau ist die kürzere Reifezeit und ihre höhere Widerstandsfähigkeit. Die Robusta kann gegenüber der Arabica durch den geraden Einschnitt unterschieden werden. Die Arabica-Bohne besitzt einen eher gewellten Einschnitt. Die Robusta wird im gesamten Tropen- und Subtropengürtel der Welt angebaut. Oft sind es Mischplantagen, in denen Robusta und Arabica gleichermaßen kultiviert werden.

Im Jahr 1904 wurde am Tschadsee in Westafrika die Excelsa gefunden. Diese Bohne eignet sich hervorragend für trockene Böden und trägt selbst in Dürreperioden noch Früchte. Der Weltmarktanteil der Excelsa-Bohne beträgt 1 %.

Die Stenophylla ist ein richtiges Höhengewächs. Die Anbaugebiete dieser Kaffeebohne reichen bis zu 700 m über dem Meer. Angebaut wird die Stenophylla hauptsächlich in Guinea und Sierra Leone, Westafrika. Sie besitzt große und runde Bohnen, die während der Reifung schwarz werden.

Die Liberica ist eine Kaffeebohne aus dem westafrikanischen Flachland, wird aber auch in Südostasien angebaut. Die Bohne selbst besitzt nur wenig Zucker und viel Koffein und gilt aus diesem Grund als eher minderwertig. Zudem dauert die Reifung bis zu 14 Monate. Ihr Vorteil ist ihre Widerstandsfähigkeit gegen Parasiten und die Menge an Früchten, die der Strauch trägt. Der Ertrag der Liberica übersteigt sogar den der Arabica oder der Robusta.

Catimor ist eine Kaffeebohne, die aus einer Kreuzung von Timor und Catura Kaffee entstand. Catimor wiederum wird als Kaffeemischung in Asien angeboten, in der auch die Excelsa-Bohne zu finden ist. Eine weitere Bohne der Mischung ist die Chari, die einen sehr niedrigen Koffeingehalt besitzt und darum als natürlicher Schonkaffee gilt.

Bild: Kaffeebohnen

Maragogype ist eine Kreuzung aus der Arabica-Bohne mit der Liberica-Bohne. Ihren Namen hat die Bohne von der brasilianischen Hafenstadt Maragogipe. Die Bohne der Maragogype ist sehr groß, was Ihr den Spitznamen Elefantenbohne einbrachte. Angebaut wird die Maragogype in Mexiko und Nicaragua. Der Kaffee aus dieser Bohne ist sehr mild und säurearm.

Zum Schluss die vermutlich teuerste Kaffeebohne der Welt, deren "Reifungsprozess" nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Die Kopi Luwak oder Coffee Alamid ist eine Kaffeebohne, die zuerst den Verdauungstrakt einer Schleichkatze, dem Fleckenmusang, passieren muss, bevor sie den Namen Kopi Luwang annehmen darf.

Die Qualität dieser Kaffeebohne ist sehr unterschiedlich, da die Schleichkatzen verschiedene Kaffeebohnen fressen. Dazu kommt es darauf an, wie lange die Kaffeebohne am Waldboden lag und wie die Wetterverhältnisse waren. Das Anbaugebiet, wenn es denn so genannt werden kann, ist Südasien. Ursprünglich war diese Spezialität ein Arme-Leute-Getränk der Einheimischen, da der Plantagenkaffee dem Export und den Kolonialherren vorbehalten war.

Weitere Infos zu Kaffee, wie sie z.B. ihre Kaffeemaschine entkalken, finden sie hier.